Orchesterfahrt 2017 nach Rotterdam

 

Am 31.03 trafen wir uns nachmittags in Odenspiel zur Abfahrt mit einem Bus von Hofackers.

Nach einer unterhaltsamen Fahrt von knapp 4 Stunden erreichten wir unser Hotel „Kubushaus„, welches allein durch seine ungewöhnliche Architektur weit über die Grenzen von Rotterdam hinaus bekannt ist.

Bildrechte: G.Lanting

Am nächsten Tag hatten wir sehr viel Spaß bei einer Stadtrundfahrt mit unserem geschätzt 150 Jahre alten Reiseführer, welcher vermutlich sowohl den ursprünglichen Aufbau Rotterdams, als auch den Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg persönlich miterlebt hat. Dieser hat uns an seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz und seinem ungewöhnlich breit gefächertem Liedgut teilhaben lassen.

Anschliessend erkundeten wir in kleinen Gruppen auf eigene Faust die Stadt und vor allem die sehenswerte Markthalle.

 

Den Abend verbrachten wir mit einem Riesenkäse, Kartenspielen und viel Musik aus der Bose-Box.

Nach einer ereignis- und verletzungsreichen Nacht (die Berichte gehen auseinander) setzten wir uns morgens in Richtung Freizeitpark Efteling in Bewegung.

Über mehrere Stunden hinweg konnten wir die verschiedenen Achterbahnen und Attraktionen nach Lust und Laune benutzen.

Wir danken unserer Jenny für die liebevolle, hervorragende und professionelle Planung und sind schon gespannt, wo es nächstes Jahr hin geht.

Musikalische Reise nach Russland

Nach Russland entführten die Orchestergemeinschaft LEGATO und der Männergesangsverein (MGV) Waldbröl die Zuhörer in ihrem gemeinsamen Konzert. Die Komposition „Old Russian Romances“ von Francesco Cesarini eröffnete das Konzert mit rasanten Läufen, aber auch lyrischen Soloteilen. Aus der Oper „Eugen Onegin“ von Tschaikowski stellte die Euphonium-Solistin Jessica Teggelbecker gekonnt das Stück „Lenskys Aria“ vor. Mit der „Petersburger Schlittenfahrt“ und dem Pop-Song „Leningrad“ wurde die russische Metropole von zwei ganz verschiedenen Seiten dargestellt.

Das JBO-Jugendblasorchester der Musikschule Waldbröl zeigte, dass auch der Nachwuchs präzise und sauber musiziert. Mit „Bilder einer Ausstellung“ von Mussorgsky, „Der Feuervogel“ von Strawinsky und Szenen aus dem Ballett „Schwanensee“ von Tschaikowski stellten die jungen Musiker drei russische Komponisten vor. Mit „Der Säbeltanz“ wurde dann auch der MGV Waldbröl unter der Leitung von Konrad Ossig auf die Bühne eingeladen. Begleitet vom Orchester sang er mit „Katjuscha“ und dem Medley „Moskauer Nächte“ eine ganze Palette von russischen Volksliedern, die auch das Publikum mitsingen konnte. In der Zugabe wurde Dschinghis Kahns „Moskau“ zu „Waldbröl, Waldbröl wird ‚ne schöne Stadt“ umgedichtet, was nicht nur Bürgermeister Peter Koester zum Mitsingen verleitete.